Chronik der Teufel

 

 

Es kam die Zeit wo mancher hat,

wie viele andere die Fasnet satt.

Keine Lust zum feiern, fröhlich sein,

man schüttet sich nur Alkohol rein.

 

Das hat sich geändert, Anfang April vor vielen Jahren,

wer es genau wissen will, es haben sich getroffen, sieben Kehler Narren,man hört noch heut die Balken knarren.

 

Wir müssen was machen, das war der Tenor,

etwas darstellen dringt es von hinten hervor.

Nur Hexen und Spättle gibt´s hier sehen zuviel,

mir mache ein Teufel, das wär ein Super Deal. 

 

Jetzt ging die Suche los, wo fangen wir an,

preiswert soll es sein, dass sich´s jeder leisten kann,

die Maske und Klamotte, was nehmen wir an Farben und hat ein Teufel im Gesicht vielleicht Narben? 

 

Im Katalog haben wir geschaut, den ganzen Tag,

bis uns endlich vor den Augen lag,

ein breiter Mund, zwei Hörner drauf, das fällt doch bestimmt bei jedem Umzug auf.

 

Die Arbeit fing jetzt erst richtig an,

die Klamotten wurden genäht von Frau und Mann,

so manches Pils wurde dabei vernichtet,

manche Naht auch wieder neu gerichtet.

 

Acht Monate haben wir genäht und geschnitten,

unsere Finger haben ganz schön darunter gelitten.

Doch jetzt können wir sagen " Teufel sei Dank",

sie hängen bei jedem sauber im Schrank.

 

Unser Wahlspruch lautet:

 

"Wir sind alle keine Hexen

jedoch teuflisch veranlagt"

 

Die Teufelsbrut Kehl

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